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Jugendtag

29. April um die Kirche Mittelherwigsdorf

A gesagt B gemacht – das passte nicht zu den Jugendlichen, die sich mit dem Rad, zu Fuß oder mit dem Auto zum diesjährigen Jugendtag aufgemacht haben. A gesagt B gemacht – das passte eher zum Wetter, das sich nicht unbedingt so ankündigte und schließlich doch hereinregnete.

Dabei hatten sich viele freiwillige Helfer schon Wochen vorher und letztlich am frühen Morgen des Jugendtages aufgemacht. Diese waren verantwortlich, dass ein breites Angebot für viele unterschiedliche Interessen junger Menschen gegeben war. So bestand am Nachmittag die Möglichkeit, in Workshops mit Ton zu modellieren, herrliche Speisen vorzubereiten, zu Tanzen, Abenteuerspiele kennenzulernen, Fußball zu erleben, zu erfahren, wie man ohne viel Zeitaufwand eine gute Verkündigung bzw. Andacht in einer Jugendgruppe gestalten und somit große Verantwortung übernehmen kann. Mitarbeiter des Teetreffs fertigten Gipsmasken an und mit Hilfe eines erfahrenen Musikers kamen Jugendliche im Gesang zusammen. Es gab an diesem Tag vielerlei Höhepunkte. Einer davon war der am Anfang durch die christliche Rockband Trinitatis musisch ausgestaltete Jugendgottesdienst, in dem Ralf Isensee wichtige und gute Gedanken zu Matthäus 21, 28-31, dem Gleichnis von den beiden Söhnen – wer wirklich Gottes Willen tat, verkündete.

Der Regen zwang uns, den Aufenthalt auf die überdachten Räume zu beschränken und so kam es, dass wir gerade beim Abendessen eng zusammenrückten und eine gute Gemeinschaft erlebten.
Der durch ein Singewochenende zustande gekommene Gospelchor sorgte für einen weiteren Höhepunkt. Das galt auch dem gemeinsamen Abschluss, einer Taizéandacht in der Kirche, welcher eine innere Stille in uns auslöste und erstmalig den Jugendtag richtig ausklingen ließ. Diese Andacht folgte auf das traditionelle Seifenkistenrennen, welches in diesem Jahr keine frustierten Gesichter verursachte, weil den wenigen Teilnehmern die ersten drei Plätze garantiert waren.

Abschließend soll dieses Dankeschön allen Mitarbeitern gelten, auf die einfach Verlass war, ohne denen das Angebot und die Vorbereitung unmöglich gewesen wäre. Schön, dass es in Mittelherwigsdorf, angefangen von den Räumlichkeiten bis zur Technik sehr unkompliziert und herzlich zuging. Wenn der Jugendtag unter Gottes Schutz stand, sollten wir in erster Linie dem danken, der macht, was er sagt. Dem, der uns darauf hingewiesen hat, dass ja sagen und nein tun bzw. nein sagen und ja tun keinen Unterschied haben, der sich positiv auf den Täter auswirken könnte: Jesus Christus - ein Vorbild.

Sagen und machen

Bin ich in mir,
So tue ich mein.
Stünd ich vor dir,
So hoffte ich wider Sünde zu handeln.
Drum bitt ich dich Vater,
Sagen und Machen verein,
Damit ich Mensch sein kann vor dir! Amen.

Von Felix Weickelt

Bilder

Von Felix Weickelt