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24-Stundenaufgabe

Am 3. September in Mittelherwigsdorf

Die Gesichter guckten nicht schlecht, als am Freitagabend um 18 Uhr der Umschlag mit der 24-Stundenaufgabe geöffnet wurde. »Baut innerhalb der nächsten 24 Stunden ein Boot, mit dem ihr am nächsten Abend ein Stück auf der Mandau schippern müsst. Organisiert euch dazu eine Fangemeinde.«

Nicht leicht und ich weiß, dass alle Jungen Gemeinden ziemlich lange da saßen und sich den Kopf zerbrachen. Der Verlauf der 24 Stunden wird übrigens aus Mittelherwigsdorfer Sicht betrachtet. Am Abend aßen wir noch etwas, schmiedeten erste Pläne und gingen schlafen - mehr nicht. Es wollte nichts mehr gehen. Aber einige rafften sich dann doch noch auf und arbeiteten die Nacht durch - sie bauten einen Kettenantrieb für das Mittelherwigsdorfer Boot. Das war schon lustig, mitten in der tiefsten Nacht erklang die Stichsäge und schallte durch die ganze Nachbarschaft. Am Morgen kam dann die Idee, ein Boot aus Styropor zu bauen. Viele Helfer ermöglichten dieses Projekt und weil das Boot so hässlich aussah, besprühten wir es mit schwarzer Farbe und es entstand ein Boot, das aussah wie ein Kohlebagger. Das war dann unser Thema: ›Auf nach Polen, zu den Kohlen‹.

Der Wettkampf auf der Mandau war spannend. Viele Fans aller Orte kamen und feuerten an. Gewonnen hat letztendlich Mittelherwigsdorf, denn dieses Boot war das schnellste. Die Oderwitzer bekamen für ihr wirklich schönstes Boot den Kreativpreis. Am Abend feierten die Sieger (Mittelherwigsdorf und Oderwitz) mit einem Lagerfeuer auf dem Friedhof in Mittelherwigsdorf. Die Verlierer haben sich wohl vor lauter Wut verkrochen…

Von Felix Weickelt

Bilder

Von Felix Weickelt