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Wem soll ich folgen?

In seinen Seligpreisungen gibt Jesus bekannt, das selbst die beraubtesten, entzogensten und unbedeutendsten Menschen, die unter Mangel und ohne Ansehen auf der Erde leiden, werden im Himmelreich gesegnet und selig werden: die Armen, die Trauernden und diejenigen, die ohne Status und Anerkennung leben, u.ä.

Über diese Leute hat er gesagt, dass diesen das Reich Gottes gehört (Mt 5,3-10; Lk 6,20-23). Er segnet sie nicht deshalb, weil sie arm, traurig, verfolgt, usw. sind, sondern, er segnet sie, weil sie wegen der Vision des Reiches Gottes, wegen ihrer Suche nach Gerechtigkeit leiden und verfolgt werden.

Allgemein gesagt: Der Segen Gottes gilt diesen für ihren Weg, für ihre Entscheidung, für ihre Hingabe, für ihren Gehorsam, egal was zwischendurch auf dem Weg passiert. So können uns die Seligpreisungen Jesu in bestimmten Situationen trösten, beruhigen und anreizen. Unsere Zukunft in Gott ist gesichert. Die gegenwärtigen Bedingungen, in denen wir leben, werden für immer erlöst.

Keiner von uns ist aber so richtig gerecht und von dem Himmelreich begeistert wie Jesus selbst. Er ist derjenige, der uns hilft gerecht zu werden, vom Himmelreich begeistert zu werden und richtig gut zu werden. Er ist im Nachhinein die Person, für die die Seligpreisungen in unseren Augen am meisten gelten, er ist der richtig gute und tüchtige Mensch.

Er hat die Realität auf den Punkt gebracht, er hatte recht, er lebte richtig schon hier auf der Erde wie im Himmelreich und bracht das Himmelreich mit sich als Zeichen, er hat dafür gelitten und zwar furchtbar und ist trotzdem seiner Idee treu geblieben, so dass sein Charakter unverändert strahlt. Er hat sich nicht nur den Bedingungen angepasst, sondern seine Person war diejenige, die sich trotz alles Übels stark bewährt hat.

Die richtig gute und tüchtige Person, der die Zukunft mit all ihren Seligpreisungen gehört, ist der Mensch, der vor allem mit liebevoller Gnade durchdrungen ist. Seine liebevolle Gnade bedeutet seinen Willen zum Guten und sein Fördern des Guten bei denjenigen, die er liebt.

Seine gnadenvolle Liebe liebt nicht nur die Guten und hasst nicht die Bösen in dem Sinne, was sie verdienen. Wenn ich zum guten Nachbar gut bin und zum Bösen böse, ist es keine Liebe. Die Liebe Jesu ist selbstbewusst, stabil, mächtig, schöpferisch, erneuernd, auferweckend und macht die Welt besser und neu. Die richtig gute und tüchtige Person, der wir in Christus begegnen, ist eine Person mit Kraft, die uns direkt ins Paradies des Himmelreichs führt.

So sagt er:

„Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und allerlei Böses gegen euch reden und dabei lügen. Seid fröhlich und jubelt; es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden.”

(Matthäus 5,11f.)

Ihr Pfarrer Adam Balcar

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