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Friedensdekade

12.–19.11.2019 jeweils um 19 Uhr in der Kirche Oberoderwitz

logo-schwerter-zu-pflugscharen-rgb.jpg Mit dem Motto „friedensklima“ wollen die Trägerorganisationen der Ökumenischen FriedensDekade zum einen auf die Zusammenhänge des bereits eingetretenen Klimawandels und dessen Konsequenzen für den Frieden aufmerksam machen. „Was hat der von uns Menschen verursachte Klimawandel mit dem Frieden zu tun und inwieweit wird er mitverantwortlich sein für zukünftige Kriege und Konflikte?“, brachte Jan Gildemeister, Vorsitzender des Vereins Ökumenischen FriedensDekade e.V. und Geschäftsführer der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), das Anliegen auf den Punkt. In den Arbeitsmaterialien sollen diese Zusammenhänge aufgezeigt, insbesondere aber Chancen und Möglichkeiten sichtbar gemacht werden, wie klimabedingte Konflikte verhindert werden können.

Zum anderen wirft das Motto die Frage nach der zunehmenden Individualisierung in unserer Gesellschaft auf, die sich auch in einem Mangel an Mitmenschlichkeit und Empathie ausdrückt. „Im Umgang miteinander, im Umgang mit gesellschaftlichen Minderheiten ebenso wie in der Sprache kommt eine zunehmende Respektlosigkeit dem Anderen und dem Fremden gegenüber zum Ausdruck–auch in der politischen Auseinandersetzung. Von einem friedlichen Klima im Miteinander sind wir weit entfernt“, fasste Marina Kiroudi, Vertreterin der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) aus Frankfurt, eine der Trägerorganisationen der Ökumenischen FriedensDekade, den zweiten Aspekt des Mottos zusammen. Die Organisationen wollen Anregungen dafür geben, wie im Umgang miteinander ein „friedensklima“ befördert werden kann, das auf Empathie und gegenseitigem Respekt aufbaut

In unserer Gemeinde treffen wir uns zu den täglichen Veranstaltungen im Rahmen der FriedensDekade vom 12. bis 19.11.2019 jeweils um 19 Uhr in der Oberoderwitzer Kirche.

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