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Ökumenische Friedensdekade

6.–16.11.2016 um 19 Uhr in der Kirche Oberoderwitz

Leider ist dies Motto aktueller als es uns allen lieb ist. Die Welt ist voller Kriegsspuren. Auch in die Klage des Referenztext zu dieser FriedensDekade müssen wir einstimmen:

„Sie kennen den Weg des Friedens nicht, und Unrecht ist auf ihren Pfaden. Sie gehen auf krummen Wegen; wer auf ihnen geht, der hat keinen Frieden.“ Jesaja 58, 8

Das Motto weist in eine doppelte Richtung:

Zum einen geht es darum, dass kriegerische Gewalt Spuren in den Seelen und auf den Gesichtern von Menschen hinterlässt und damit ganze Gesellschaften prägt. Die deutsche und europäische Gesellschaft ist bis heute durch ihre Kriegserfahrungen geprägt, deshalb könnte es auch sinnvoll sein, dass der Volkstrauertag in besonderer Weise Beachtung findet und hier neue Wege gesucht werden.

Zum anderen hinterlässt der Einsatz von Militär massive Spuren in den betroffenen Ländern und führt zu Flucht und Armut. Auch der Weg hin zu Krieg, Gewalt und Ausgrenzung hinterlässt Spuren: in den Medien, in gesellschaftlichen Diskursen, in Rechtfertigung und Protest.

Die Ökumenische FriedensDekade will helfen, diese Spuren zu lesen, sie von der Friedensbotschaft des Evangeliums her deuten und Friedensspuren, “Füße auf dem Weg des Friedens“, dagegen setzen.

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