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Poesie im Gottesdienst

Am Pfingstmontag wurden zum Thema Pfingsten und heiliger Geist Reime und Poesie im Gottesdienst vorgetragen. Aus der Gottesdienstgemeinde kam der Wunsch diese nochmal nachzuhören- bzw. zu lesen.

pfingstpoesie.jpg Ein klares Wasser das den Schmutz abspült.
…Schmutz der Krank macht,
…Schmutz des Unglücks
…Schmutz der uns Gefangen nimmt.
Ein Feuer das uns ansteckt.
…Zu sagen was gesagt werden muss.
…Zu tun was getan werden muss.
…Zu Lieben was wirklich geliebt werden muss.
Wie eine Taube frei zu fliegen.
…Über das was mich gefangen nimmt.
…Über Grenzen die ich gesetzt habe.
…Zu Gott der mein Erlöser ist.

Dem Einen

Dem einen schenkt er die Erkenntnis,
zu verstehen, was hier falsch ist,
was man ändern muss,
und wie wird damit Schluss.
Dem nächsten schenkt er Weisheit,
damit er schlichten kann den Streit,
sich komplexe Aufgaben herleit
oder die Arbeit gut unter einander aufteilt.
Eine weitere erhält die Gabe der Prophetie,
sie hat mit Garantie
die Wörter von Gott.
Der spricht durch sie,
trotz aller Not.
Eine andere befähigt er wunder zu tun,
um kranke gesund zu machen,
zu stillen die Unruh‘n
und es zu schaffen,
dass die Menschen wieder lachen.

Einen Sturm

Einen Sturm hörten sie vom Berge brausen.
Sahen tosendes Wasser an seinen Flanken runter rauschen.
Seine Macht lässt dunkle Felsen bersten.
Und selbst das Unheil beginnt sich zu fürchten.
SEIN Feuer entflammt einen jeden,
die auf IHN hoffend im dunklen Leben.
Dort wo niemand mit IHM rechnet breitet ER sich aus,
macht Heil, schenkt Weisheit, triumphiert über Graus.
Die Graue Maus, das arme Schwein, ein Trampeltier
und selbst der größte Loser triumphieren mit DIR.
Dieser Geist macht offenbar,
dass Menschenruhm und ihr Konsum,
falsch verstandene Heilung war.
Selbst im Wirrwarr einer Zungenrede
schafft ER Klarheit und nicht Fehde.
Gottes Geist führt uns über unsre Mauern
und doch müssen wir mit bedauern,
sehen, dass diese Gottes Kraft
niemals ist in unsrer Macht.

Gabe

Einen andern etwas geben
damit‘s ihm gut geht eben.
Oder auch etwas aufgeben,
eine blöde Gewohnheit ablegen,
um ein bess‘res Leben anzustreben,
mehr mit Gott zu erleben.
Er wirkt auf verschiedene weisen in unseren Leben.
Und doch ist es der selbe,
den wir alle erheben.
Es sind verschiedene Aufgaben,
die wir alle auf haben.
Doch er beschenkte uns mit Gaben,
so können wir das alles tragen.
Denn wir verfolgen das gleiche Ziel,
dem Herrn zu dienen,
das ist der Deal.

Geist der Einheit

Der Geist der Einheit führt er uns zur Einfalt?
Oder ermöglicht er uns Vielfalt?
Aber ist das dann nicht zu viel Halt?
Wenn so viele Gaben
sich bei uns gefunden haben
Wer soll sie dann noch Verwalten,
wenn wir manche davon nicht unter der Decke halten?
Lasst uns doch pragmatisch sein
Gott einfach und schlicht Dankbar sein.
Schlau das wenige Viel sein lassen
und das wirklich viele nur verprassen.
Damit Gottes Geist kein Quäl-Geist sei
In Gottes heiliger Dreierlei.
Aber diese drei Gesichter
zeigen uns viel lichter
Gottes Geist wirkt auf viele Weise
und zieht nicht nur stoisch Kreise.
Mit ihm putzt sich Gemeinde raus.
So macht er für alle die Kirche ein Zuhaus.

Es ist

Es ist als ob Gott
ein riesiges Kunstwerk schafft,
in dem jeder Menschen eine eigene Farbe hat.
Und nur mit allen zusammen hat es diese krasse Kraft.
Er braucht jedes einzelne Talent.
Egal ob du malst, schwimmst oder rennst,
fotografierst, jonglierst, musizierst,
schreibst, tanzt, kochst oder bäckst.
Gott gebraucht jedes einzelne Talent,
denn nur dann ist sein Kunstwerk komplett.

Wann

Wann brennt es so wie damals?
Kann ein kaltes Herz wieder glühen?
Reinheit ruft das kalte Herz und lässt die Liebe gefrieren.
Einheit mahnt die alte Jungfer und läuft für neues Öl.
Und das Pneuma, die Ruach
geht um wie ein Gespenst,
in der Kirche Nacht.
Kalte Herzen hassen es
Alte Jungfern fürchten es.
Es rüttelt an der Herzenstür.
Sie lässt das Fensterglas unseres Weltbildes klirren.
Machen wir auf stürzt alles zusammen.
Meine Vorurteile, meine Geltungssucht, meine Bequemlichkeit.
Was er mir lässt sind Glaube, Liebe und Hoffnung.

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